Die
              deutsche Elektroindustrie verzeichnet 2017 einen neuen
              Umsatzrekord
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ZVEI: Deutsche Elektroindustrie mit exzellenten Zahlen

Im diesem Jahr feiert der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) seinen 100. Geburtstag. Passend zum Jubiläum blickt der Verband auf ein Rekordjahr 2017 zurück und erwartet auch für 2018 weiteres Wachstum für die Elektroindustrie.

Einen Rekordumsatz von 191,2 Milliarden Euro im Jahr 2017 meldete der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) zum Auftakt des Karnevals. Das branchenweite Umsatzplus der deutschen Elektroindustrie beträgt damit 7,2 Prozent im Vergleich zu 2016. Dies sind rund acht Milliarden Euro mehr als im bisherigen Rekordjahr 2007.

Die Auslandserlöse (+8,8 Prozent auf 99,7 Mrd. Euro) zogen dabei kräftiger an als die Inlandserlöse (+5,3 Prozent auf 91,5 Mrd. Euro). Besonders stark entwickelten sich die Bestellungen aus „Drittländern“, also Ländern außerhalb der Eurozone. Die meisten Exporte gingen 2017 nach China, gefolgt von den USA. Mit Frankreich liegt ein Euro-Land an dritter Stelle.

Aber nicht nur die Vergangenheit, sondern auch der Ausblick aufs noch junge Jahr ist gut. Das passt zum 100. Geburtstag des Verbandes, der am 5. März gefeiert wird. „Die deutsche Elektroindustrie zeigt sich stark wie lange nicht“, sagte Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, bei der traditionellen Pressekonferenz zum Jahresbeginn. Der Fachkräftemangel stelle aber eine große Herausforderung dar. Der Staat müsse mehr in die Zukunft und damit in Bildung, Forschung und Infrastruktur investieren.

Für 2018 erwartet der Verband ein preisbereinigtes Produktionswachstum der Branche um drei Prozent. „Gleichzeitig gehen wir von einem Anstieg der Erlöse auf 196 Milliarden Euro aus“, so Dr. Mittelbach.

„Ziel in Deutschland muss sein, die Innovationsführerschaft im Bereich der Klimaschutztechnologien auszubauen“, so Dr. Mittelbach. Für die 19. Legislaturperiode bedeute das, jetzt die Digitalisierung und den Umbau des Energiesystems zusammenzuführen. Dass das politisch formulierte Klimaschutzziel, die CO2-Emissionen bis 2050 um mindestens 80 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, technologisch und volkswirtschaftlich erreichbar sei, bestätige auch die kürzlich veröffentlichte BDI-Studie „Klimapfade für Deutschland“. Die Studie zeige große Chancen für die deutsche Industrie und Deutschland insgesamt, die wir konsequenter als bisher nutzen müssen. „Wenn wir im eigenen Land zeigen, wie durch die erneuerbaren Energien, Digitalisierung und Energieeffizienz ein leistungsstarkes Energiesystem entsteht, können wir mit unseren Technologien auch Exporterfolge erzielen und den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken“, so Dr. Mittelbach weiter. Die Bundesregierung müsse jetzt für Schlüsseltechnologien ein starkes innovationsfreundliches Umfeld schaffen.

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