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ZVEH: Stimmung in den E-Handwerken bleibt bestens

Auch im Herbst 2017 gibt es Rekordmeldungen bei der Konjunktur der E-Handwerke. Die jüngste Umfrage des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) zeigt überall neue Bestmarken.

Seit Jahren dasselbe, gute Bild: Jede Konjunkturumfrage des ZVEH der letzten Jahre zeigt neue Bestmarken bei den E-Handwerken. Auch in diesem Herbst, wie die aktuelle Herbstumfrage zeigt.

Insgesamt 965 der befragten E-Handwerksunternehmen (das entspricht 20,3 Prozent) nahmen sich die Zeit, die Umfrage zu beantworten. 96,7 Prozent sehen ihre gegenwärtige Geschäftslage positiv. Sieben von zehn beurteilen die Lage als „gut“, die übrigen als „befriedigend“. Der Vergleichswert vom Herbst 2016 (95,8 Prozent positiv) wurde damit ein weiteres Mal gesteigert. Erneut ist die Zufriedenheit in den östlichen Bundesländern ausgeprägter als im Westen: Während in den neuen Bundesländern 75,2 Prozent mit „gut“ votierten, waren dies in den alten Ländern 68,9 Prozent.

Das wirkt sich aus auf den bundesweiten Geschäftsklimaindex der E-Handwerke: Mit 83,5 Punkten auf einer Skala von null bis hundert wurde wieder ein neuer Rekordwert erreicht.

Betriebliche Auslastung

Die Auslastung der Betriebe bietet keinen Grund zur Klage: 41,7 Prozent können auf volle Auftragsbücher für mindestens die nächsten beiden Monate verweisen, fast die Hälfte davon sogar über vier Monate. Weitere 25,3 Prozent sind für die nächsten ein bis zwei Monate ausgelastet. Lediglich 11 Prozent haben einen eher kurzen Auftragsbestand von zwei Wochen.

Umsatzbringer und Auftraggeber

Projekte in der Energie- und Gebäudetechnik sorgen für den überwiegenden Teil des Umsatzes (67,7 Prozent). Dahinter folgen mit vergleichsweise großem Abstand die Informations- und Telekommunikationstechnik (10,4 Prozent) sowie die Automatisierungstechnik (5,7 Prozent). Die meisten Aufträge kommen dabei weiterhin von der gewerblichen Wirtschaft und privaten Auftraggebern (38 bzw. 37 Prozent). Einen deutlich geringeren Anteil am Umsatz bringen öffentliche Auftraggeber (14 Prozent) und Wohnungsbaugesellschaften (11 Prozent).

Beschäftigtenzahl und Betriebsgrößen

Bemerkenswert: Die Zahl der Beschäftigten ist in den vergangenen sechs Monaten in jedem vierten Betrieb gestiegen. Lediglich in 14,7 Prozent der Betriebe war im selben Zeitraum ein Rückgang zu verzeichnen.

Qualifizierte Fachkräfte sind mehr denn je gefragt: In der Hälfte der Unternehmen gibt es offene Stellen. Die Betriebsgrößen verteilen sich wie folgt: Große Betriebe mit mindestens 20 Mitarbeitern machen einen Anteil von 21,7 Prozent aus. Firmen mit zehn bis 19 Beschäftigten finden sich am Markt zu 24,5 Prozent, fünf bis neun Angestellte haben 23,8 Prozent der Betriebe. Kleinbetriebe mit bis zu vier Mitarbeitern sind zu 30 Prozent am Markt vertreten.

Erwartungen an die Zukunft

Die gute konjunkturelle Lage beeinflusst die Erwartungen fürs nächste halbe Jahr: 21,7 Prozent der Betriebe gehen davon aus, dass sich die geschäftliche Situation noch verbessern wird, der überwiegende Teil (73,5 Prozent) stellt sich auf eine gleichbleibende Entwicklung ein. Lediglich 4,8 Prozent rechnen mit einer Verschlechterung.

ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi: „Die abermals sehr guten Ergebnisse der Konjunkturumfrage sehen wir mit Freude. Doch gerade in den erfolgreichen Zeiten ist es wichtig, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen. Für die E-Handwerke bedeutet das, ein besonderes Augenmerk auf die Qualifizierung zu legen. Denn die dynamischen, von der Digitalisierung geprägten Märkte stellen die Betriebe und ihre Fachkräfte vor immer neue Herausforderungen. Um ihren Kunden die perfekte Dienstleistung bieten zu können, müssen sie ihre Kompetenzen stets weiterentwickeln und an die sich ändernden Ansprüche anpassen.“

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