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FI-Schutzschalter Typ B/B+ mit verdoppelter Prüffrist

Zuverlässiger Personen- und Brandschutz.

Zeit ist Geld – gerade auch bei Prüffristen. Siemens hat deshalb schon vor längerer Zeit eine Prüffristverlängerung für alle Fehlerstromschutzschalter bestätigt, soweit diese über die integrierte Heizfunktion SIGRES zum aktiven Kondensationsschutz verfügen. Mit Einführung der neuen Fehlerstromschutzschaltergeneration 5SV3 kann die schon bisher außergewöhnlich lange Prüffrist von 24 Monaten nun auf 48 Monate verdoppelt werden. Das gilt auch für die SIQUENCE allstromsensitiven FI-Schutzschalter 5SV3 Typ B/B+. Sie bieten Schutz bei glatten Gleichfehlerströmen, wie sie etwa beim Einsatz von Frequenz-umrichtern, medizinischen Geräten oder USV-Anlagen auftreten können. Als erster Hersteller führte Siemens bereits 1994 eine solche allstromsensitive Schutz-komponente ein. Jetzt löst der neue FI-Schutzschalter 5SV3 Typ B/B+ das bewährte Modell aus der 5SM-Reihe ab.


Der Fehlerstrom-Schutzschalter, kurz FI, ist ein unscheinbares Bauteil, das sich im Alltag allerdings als echter Lebensretter erweisen kann. So führt in Haushalten, die aus Unkenntnis oder Leichtsinn auf den Einsatz dieses Geräts verzichtet haben, beispielsweise die Berührung eines Staubsaugers mit einem defekten Kabel zu einem heftigen Stromschlag. Schwere gesundheitliche Folgen wie potentiell tödliches Herzkammern immern können dann die Folge sein. Somit ist der Fehlerstrom-Schutzschalter eine elementare Schutzeinrichtung, die in verschiedensten Bereichen des täglichen Lebens zum Einsatz kommen kann.

„Typ B/B+“ geht noch einen Schritt weiter und begrenzt den Auslösewert des Bemessungsdifferenzstroms auf 420mA bis zu einer Frequenz von 20 kHz. Damit eignet sich dieser Fehlerstrom-Schutzschalter besonders für vorbeugenden gehobenen Brandschutz und ist für einen Einsatz in feuergefährdeten Betriebsstätten, in Land-wirtschaftsbetrieben und innerhalb der holzverarbeitenden Industrie zu bevorzugen.

Unsere Zukunft wird elektrisch sein – und zwar in allen Lebensbereich, im Haushalt, in Fabriken, im Verkehr. Dafür muss die Elektroinstallation gerüstet sein. Das heißt, vor dem Anschluss neuer Verbraucher oder Stromquellen unbedingt geprüft und bei Bedarf angepasst werden. Dies wird in den nächsten Jahren auch unsere Normenarbeit bestimmen.

Zudem wird es verstärkt darum gehen, die zugrunde liegenden Geräte fit für die Digitalisierung in Gebäuden, Infrastrukturen Industrien zu machen, das heißt kommuni-kationsfähig und integrierbar in verschiedene Netzwerke. Die Modernisierung der Elektro-installation ist nicht nur die Voraussetzung für mehr Sicherheit, sondern auch für die Umsetzung dezentraler Energiekonzepte, von Smart Grids und höherer Energieeffzienz.

© Oskar Böttcher GmbH & Co. KG